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Wie Schach auf dem Wasser |
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Donnerstag, den 15. September 2011 um 19:17 Uhr |
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Schwache Winde, trickreiche Wasserstellen und der ein oder andere Bewuchs von Laichkammkraut werden in diesem Jahr von den Seglern beim 11. Preis der Sparkasse am Samstag, den 24. September, ab 11 Uhr alles abverlangen.
„Die Segler müssen bei ganz schwachem Wind die Strecke bis zum Ziel passieren. Da sind gute Kenntnisse der metrischen Windbedingungen gefordert. Bei einer solchen Regatta ist es wie beim Schach oder der Mathematik. Hier gewinnt derjenige der sich am besten auf die Bedingungen einstellt“, betont Regattenleiter Joachim Glück vom ESV Ingolstadt. In den Klassen Kielzugvogel, O-Jole, Finn sowie in den verschiedenen Katamaranklassen werden die elf Teams des ESV Ingolstadt, des STC Ingolstadt und des MBB Manching versuchen, den Sieger auf dem olympischen Dreieckskurs und den neuen Pokalsieger zu finden.
Kein leichtes Unterfangen für die erfahrenen Segler, warten doch einige Tücken im Kurs. Gestartet wird an der unteren Talsperre am Baggersee. In drei Wettfahrten auf insgesamt 3,5 Kilometern Länge sind neben großem fahrerischem Können und taktischem Gefühl vor allem gute Kenntnisse über die Strecke notwendig. Neben einer Untiefe warten zwei versteckte Baumstümpfe im Kurs, wie auch der starke Bewuchs von Laichkammkraut so manchem am Kiel Probleme machen wird. Speziell die Lokalmatadoren, die das Revier bestens kennen, sind am kommenden Wochenende die Topfavoriten. So wird das Titelverteidigerduo Rohrhuber/Lutz auch in diesem Jahr wieder ganz vorne zu erwarten sein. Aber auch das Team Huber/Raczik wird in der Klasse Kielzugvögel ganz vorne erwartet.
Der Geheimfavorit für Regattenleiter Jürgen Glück ist jedoch ein anderer Fahrer. Lothar Dralle im Finn ist nicht nur Zweiter bei der Stadtmeisterschaft, sondern gehört dank seines Seglers auch zu den Geheimfavoriten beim Sparkassenpreis. Aufgrund des geringeren Rumpfumfanges und einer günstigen Yardstickzahl geht er gegenüber der Konkurrenz mit einer Zeitgutschrift von zwei Minuten ins Rennen. Verlierer wird es jedoch keine geben. Alle Teilnehmer werden am Ende des Rennens mit Sachpreisen der Sparkasse beschenkt. Es warten auf die Plätze zwei bis elf Geschenke vom Rucksack bis hin zum Schreibset. Somit kann man allen Teilnehmern des Tages nur noch Mast und Schotbruch wünschen. (ca)
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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 15. September 2011 um 19:20 Uhr |