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Die beiden Lokalpatrioten Stephan Lamers und Miguel Gustavo Lenz (beide MTV Ingolstadt) laufen beim Ingolstädter Halbmarathon seit Jahren vorne weg – auch am 24. April sind sie wieder am Start.
Wie oft waren Sie beide schon beim ODLO Halbmarathon dabei?
Lamers: Ich war jedesmal angemeldet, nur beim zweiten musste ich wegen eines Fingerbruchs pausieren. Insofern ist es der neunte Start.
Lenz: Für mich der vierte.
Dieses Jahr findet der Halbmarathon am 24. April und damit relativ früh statt. Ist das ein Problem?
Lamers: Für mich, und ich denke das gilt für die meisten Läufer, ist es schon eher schlecht. Zum einen hat jeder weniger Trainingszeit und zum anderen konnte man in diesem langen Winter schlecht trainieren. Die Durchschnittszeit aller Läufer wird also wohl etwas höher als sonst.
Lenz: Meine Vereinskollegen waren im Trainingslager in Italien, ich ziehe mein Programm hier in Ingolstadt durch. Also laufen, ausruhen, essen, wieder laufen...
Dürfen Sie beim Essen noch genießen?
Lamers: Unmittelbar vor dem Wettkampf empfiehlt sich ein Ernährungsplan. Davor sieht man es nicht ganz so eng. Im Trainingslager geht schon auch mal eine Pizza und ein Gläschen Rotwein.
Und nach dem Zieleinlauf das kühle Weizen.
Lamers: Natürlich! Das ist ja alkoholfrei, also ein wunderbares Elektrolytgetränk zum Durstlöschen. 2009 habe ich mir gleich zwei geholt.
Wie wurden Sie zum Ausnahmeläufer?
Lenz: Durch den Ingolstädter Halbmarathon! Ich habe am Brückenkopf gewohnt und 2004 die tolle Stimmung mitgekriegt. Alle waren dabei, junge und ältere, schlanke und festere, das hat mich motiviert es zu versuchen. 2005 bin ich dann, mit 35 Jahren, selbst mitgelaufen. Danach ging es für mich richtig los.
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