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FC Nassenfels - VfB Kipfenberg 3:2
Sonntag, den 17. Mai 2009 um 19:37 Uhr

Während Nassenfels noch darum kämpft, dem Relegationsplatz zu entkommen, ist für die Kipfenberger der Abstieg bereits beschlossene Sache. Nach dem 3:2 liegt der FC nun punktgleich mit Hitzhofen auf dem Relegationsplatz, die drei Punkte waren wichtig, um den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze zu halten.

In einem ereignisreichen, aber niveauarmen Kreisklassenspiel konnte der FC Nassenfels den VfB Kipfenberg mit 3:2 (0:0) besiegen. Die Schuttertaler wahrten hierdurch ihre Chance auf den direkten Klassenerhalt, während für die Gäste nun entgültig der Abstieg in die A-Klasse besiegelt ist. Von Beginn an ergaben sich hüben wie drüben eine Vielzahl an Chancen. Zunächst setzte Kipfenbergs Stefan Hubert einen Warnschuss nur knapp über das FC-Gehäuse (3. Minute), ehe Sebastian Crusius mit einem Kopfball das Ziel nur knapp verfehlte (5.). Die größte Chance hatte FC-Spielertrainer Patrick Herde, aber er blieb bei einem Alleingang an VfB-Torhüter Özdemir Balik hängen (13.). Auf der Gegenseite scheiterte Kipfenbergs Maurizio Di Muzzio mit einem Foulelfmeter an Richard Hollinger (20.). Und die Gäste hatten viele weitere Chancen: Vadet Demir verfehlte nach einem feinen Solo das Tor aus 16 Metern nur knapp (24.), Maurizio Di Muzzio scheiterte bei einem Konter gegen den auf der Torlinie klärenden FC-Libero Isidor Funk (34.), Stefan Huberts Schuss nach einer Hereingabe wurde von FC-Torwart Richard Hollinger an den Pfosten gelenkt (35.), Ali Güzel traf mit einem Hammer aus 25 Metern nur die Unterkante der Latte (43.) und erneut Maurizio Di Muzzio schoss aus 20 Metern nur knapp vorbei (44.). Der FC Nassenfels war daher mit dem 0:0 bestens bedient, denn lediglich ein 14-Meter-Schuss von Christoph Hollinger (29.), welcher knapp über die Querlatte strich, war zugunsten der Gastgeber noch zu verzeichnen. Nach dem Seitenwechsel fielen dann auch die Tore. Zunächst brachte Christoph Hollinger nach einer Herde-Ecke die Schuttertaler in Führung (49.), doch schon im Gegenzug köpfte Stefan Hubert eine Flanke von Siegfried Schneider zum Ausgleich in die Maschen (50.). Als dann Ali Güzel doch noch aus der Ferne – diesmal erneut aus 25 Metern ins Kreuzeck – für seine Farben zum 1:2 traf (57.), und sich für die Gäste nun beste Konterchancen ergaben, schien das Spiel seinen Lauf zu nehmen. Doch die VfB-Mannschaft um Kapitän Neumeyer verspielte beste Kontermöglichkeiten, und dies sollte sich am Ende rächen. Vergab Marcel Geißler für den FCN noch zweimal aussichtsreich, als er nach einem Solo von Andreas Eberle frei aus 8 Metern zentral zum Schuss kam (67.) und er auch nach einer Ecke aus guter Position das Tor nicht traf (70.), so machte es Andreas Thevessen in den Schlussminuten besser. Nach einer Freistoßflanke von Patrick Herde stand er am langen Pfosten goldrichtig und durfte zum 2:2 den Ball über die Linie drücken (81.). Und als sich alle schon mit einen für beide Mannschaften unbefriedigenden Unentschieden abgefunden zu haben schienen, drang Patrick Herde über die linke Seite in den Gästestrafraum ein, und seine überlegte Hereingabe verwertete erneut Andreas Thevessen aus kurzer Distanz zum 3:2 – Siegtreffer für den FC Nassenfels (89.). Lange nicht mehr hatten die Schuttertaler so glücklich und unverdient ein Spiel gewonnen. Doch ein Blick auf die Tabelle zeigt, wie wichtig diese drei Punkte waren. Denn noch immer rangiert der FCN auf dem Relegationsplatz, nun allerdings wieder punktgleich mit dem FC Hitzhofen, und auch weitere Mannschaften sind wieder in Reichweite.

 

Tore: 1:0 Christoph Hollinger (49.); 1:1 Stefan Hubert (50.); 1:2 Ali Güzel (57.); 2:2 Andreas Thevessen (81.); 3:2 Andreas Thevessen (89.); Besonderes Vorkommnis: Richard Hollinger (FCN) hält Foulelfmeter von Maurizio Di Muzzio (20.);

 

FCN: Richard Hollinger – Isidor Funk, Anton Scharpf (27. Willi Reißner), Stefan Schlampp – Marco Ostermeier (74. Dominik Schlamp), Willi Crusius (57. Andreas Eberle), Cristoph Hollinger, Sebastian Crusius, Marcel Geißler – Andreas Thevessen, Patrick Herde

 

VfB: Balik – Demir, Matos (79. Mertl), Schneider – Bayraktari, Zeilbeck, Uyar, Neumeyer, Güzel (85. Weigel) – Di Muzzio (63. Ekiz), Hubert

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 19. Mai 2009 um 11:04 Uhr
 
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