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Kösching nach 1:6-Pleite mitten im Abstieg
Samstag, den 24. September 2011 um 18:05 Uhr

 

Nach einer klaren 1:6 (1:2)-Niederlage beim TSV Dachau (5.) ist der TSV Kösching endgültig im Tabellenkeller angekommen. Dabei war der Gast über eine halbe Stunde das bessere Team.

 

 

Wieder sechs Gegentore und wieder in der zweiten Halbzeit eingebrochen. Die derzeitige Leistung des TSV Kösching wirft viele Fragezeichen auf. Wie schon bei der 2:6-Heimpleite gegen den SV Jetzendorf zeigten die Gäste zwei Gesichter. Schon nach vier Minuten ging der Tabellenvierzehnte in Führung. Nach einer Torschussflanke von Markus Braun, konnte der Keeper der Gastgeber den Ball nur noch nach vorne abwehren, den freien Ball schnappte sich Mustafa Sali und versenkte diesen zur 1:0-Führung. In der Folge blieben die Köschinger die spielbestimmende Mannschaft. Nach einem Freistoß von Franz Kufner auf Markus Braun, verzog der Köschinger per Kopf nur knapp (25.). Zwei Minuten später hätte dann das 2:0 fallen müssen. Wieder ging es ganz schnell. Markus Braun spielte Mustafa Sali perfekt frei, dieser scheiterte jedoch am guten Keeper der Dachauer.

 

Danach folgte dann auf einmal der Bruch im Spiel der Gäste. Ab der 35. Minute spielte nur noch ein Team, und zwar das des Tabellenfünften. Vor allem Marco Bläser sollte den Köschinger einen schwarzen Nachmittag bescheren. Zehn Minuten vor der Halbzeit fehlte dem Spieler noch das Zielwasser. Ein Schuss des Dachauer Offensivmannes zischte noch knapp über die Latte. Zwei Minuten später war die Feinjustierung gefunden. Nach einem Angriff über die linke Seite war es Bläser, der zum 1:1 einköpfte. Fast genau mit dem Pausenpfiff, dann das 2:1. Und wieder dasselbe Strickmuster wie beim ersten Tor. Flanke über die linke Außenbahn, Kopfball Marco Bläser und Tor für Dachau.

 

Die zweite Halbzeit war dann schnell erzählt. Nach einem wuchtigen Fernschuss aus 22 Metern ins untere linke Eck (54.) und dem daraus resultierenden 3:1, war endgültig das Spiel gelaufen. In der Schlussviertelstunde durften die Gäste schalten und walten, wie sie wollten. Nach dem 4:1 (75.) und dem 5:1 (80.), sorgte Marco Bläser mit seinem dritten Tor für den klaren 6:1-Endstand. „Kein Kommentar“, war die kurze Antwort zur erneuten Niederlage seines Teams.

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 24. September 2011 um 18:06 Uhr
 
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