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Wenn der VfB Friedrichshofen II am Samstag den TSV Kösching II empfängt, schaut das auf dem Papier nach einer relativ trostlosen Partie aus. Denn dann trifft der Tabellenletzte auf den Tabellenvorletzten.
Zusammen bringen es die Teams in den bisher sechs Spieltagen auf 11 Niederlagen und ein Remis. Diesen einen Punkt konnte sich der TSV Kösching erobern, weshalb er auch einen Platz über den Friedrichshofenern rangiert.
Köschings Trainer Mario Geitner sieht zwar den Heimvorteil auf Seiten des VfB, nachteilig könnte sich für die Hausherren allerdings der Wechsel vom bisherigen Trainer Cabuk Yüksel zum SV Straß auswirken. „Ich weiß selbst noch nicht genau, wer da jetzt das Sagen hat und was uns erwartet.“ so Geitner. Ebenso ungewiss ist noch, „ob die jemanden von der Erste Mannschaft einsetzten werden, dann haben wir natürlich das Nachsehen, denn wir werden das schon deshalb nicht tun, weil wir gar nicht die Möglichkeiten dazu haben.“
Einen Vorwurf könne er seiner Mannschaft angesichts der Niederlagenserie jedoch nicht machen, denn „ich habe einen sehr jungen Kader, da war uns klar, dass dies eine schwierige Saison werden würde.“ Außerdem müsse er sieben Neuzugänge integrieren, „das dauert seine Zeit.“ Mehr erwartet habe man sich in Kösching für die Zweite also nicht, „mehr Punkte hätten es allerdings schon sein können.“
Dennoch ist er für die Zukunft optimistisch, „das wir wieder aus dem Keller rauskommen: Denn meine jungen Spieler sind lernfähig, das ist momentan im Training sehr schön anzusehen.“ Auch die Trainingsbeteiligung liege mit 12 bis 15 Mann „extrem hoch für eine zweite Mannschaft.“ Ein besseres Indiz für eine intakte Mannschaft, die nicht den Kopf in den Sand steckt, gebe es, so Geitner, ja eigentlich nicht.
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