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Rindlbachers stockende Zahnräder
Donnerstag, den 10. November 2011 um 21:46 Uhr

Vor dem Derby in der Bezirksoberliga zwischen dem SV Manching und dem FC Gerolfing (Samstag, 14:30 Uhr), wollen beide Teams die negative Serie in der Liga stoppen.

 

 

„Wir sehnen uns die Pause herbei. Diese Ausfälle wirken wie stockende Zahnräder. Gerade beim Training merkt man es. Da läuft nicht alles optimal. Als Trainer wünscht man sich ein Trainingsspiel zehn gegen zehn“, betont Manchings Coach Norbert Rindlbacher und ergänzt: „Die Vorzeichen vor dem Spiel gegen Gerolfing sind andere als damals (Hinspiel 3:1). Wir können derzeit einfach nicht aus dem Vollen schöpfen. Seit dem fünften Spieltag, wo man mit vier Siegen und einem Remis überraschend Spitzenreiter war und nur fünf Gegentore bekam, konnte der Übungsleiter nicht mehr mit derselben Abwehrformation spielen. Die Folge ist, dass die Abwehr längst nicht mehr sicher steht. Allein in den letzten drei Spielen gab es 13 Gegentore.

 

„Druck liegt beim FC“

Es fehlten: Kryspin Bielicz (5 Wochen- ausgekugelter Ellenbogen), Manuel Mayer (5 Wochen – Syndesmosebandanriss), Michael Raab (Knöchelprobleme – 4 Wochen) und Azad El-Mahmoud (familiäre Gründe – 3 Wochen). Erst langsam kommen die Akteure zurück. Auch gegen Gerolfing fehlen wieder vier Spieler. Dazu gesellen sich noch starke Leistungsschwankungen bei einigen Fußballern. Entsprechend vorsichtig wird man auch in Gerolfing beginnen. „Wir werden aus einer kompakten Defensive heraus agieren, Abwehr und Sturm zurückschieben und den FC Gerolfing kommen lassen“, so Norbert Rindlbacher und er ergänzt: „Der Druck liegt beim FC. Nach drei Niederlagen in Folge müssen sie schon zu Hause gewinnen.“

 

Müde oder angeschlagen

Entsprechend will auch sein Kollege (Peter Mack) auf der anderen Seite die Erwartungen nicht zu hoch kochen lassen. „Wir haben momentan genug mit uns selber zu tun und müssen unsere Leistung abrufen“, stellt der Gerolfinger Coach klar und ergänzt: „Wir brauchen die Punkte und wollen die Negativserie beenden.“ Die Gründe für die derzeitige Krise beim FC sind schnell gefunden. Zahlreiche der jungen Spieler sind angeschlagen oder sind geschlaucht von der langen Saison. „Wir haben derzeit nur noch zwei Spieler auf der Bank. Man merkt einfach auch, dass die letzten Gegentore am Selbstvertrauen gekratzt haben“, analysiert Peter Mack die derzeitige Situation. Hoffnung bereitet dem Coach die mögliche Rückkehr von Benjamin Anikin und Onur Keskin. Ob es schon für das Spiel am Samstag reichen wird, ist noch fraglich. „Wir wollen nun nur noch die letzten drei Spiele erfolgreich bestreiten und dann schnell in die Winterpause“, so Mack. (ca)

 

Foto: Bösl

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 11. November 2011 um 12:35 Uhr
 
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