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"Neuzugänge haben bombastisch eingeschlagen"
Donnerstag, den 01. Dezember 2011 um 18:02 Uhr

Der ST Kraiberg ist bislang das Team der Kreisliga-Saison. Im Interview spricht Spielertrainer Denis Dinulovic über die Saison und Hauptrivale Friedrichshofen.

 

 

Blicken wir auf die Hinrunde zurück. Viel besser hätte für Kraiberg nicht laufen können?

„Absolut richtig. Wir sind sehr zufrieden mit dem was wir bisher erreicht haben. Es hat unsere Erwartungen übertroffen.“

 

Die ganze Liga schwärmt von der starken Offensive der Kraiberger. Aber auch in der Defensive ist man top. Ist es genau diese Mischung, die Sie so stark macht?

„Man muss schauen, wir haben mit die meisten Tore geschossen und die wenigsten bekommen. Von dem her ist es der Schlüssel zum Erfolg. Wir haben uns gewaltig in der Defensive
verbessert. Natürlich ist es auch Fakt, dass wir uns von der Mischung her gesteigert haben gegenüber dem letzten Jahr. Das zeigt sich auch an den Ergebnissen. Wenn ein Stürmer keine Bälle bekommt, kann er keine Tore machen. Dieses Umschalten von Abwehr auf Angriff funktioniert bei uns sehr gut. Entsprechend ist es der Verdienst der ganzen Mannschaft.


Ist es genau die Mischung aus jungen Wilden und erfahrenen Leitwölfen, die Kraiberg diese Saison so stark macht?

„Das habe ich mir vor der Saison nicht vorstellen können, dass es so funktioniert. Die Neuzugänge haben bombastisch eingeschlagen und aufgrund dessen ist es halt so. Ich bin sehr zufrieden.“

 

Ist die Sorge da, dass es auch noch eine Mini-Krise geben kann?

„Ganz klar, das wird es auch geben. Wir haben jetzt 37 Punkte. Letzte Saison hatten wir am Ende der Saison 42 gehabt. Damit haben wir uns mit Kraiberg in den zwei Jahren etabliert. Ob es dann unter dem Strich reicht, wird man sehen. Wir werden dafür alles tun.

 

Gerade beim Mitaufstiegsaspiranten Friedrichshofen ist in den letzten Wochen einiges passiert. Wie bewerten Sie die Verpflichtung von Torsten Holm?

„Das ist eine tolle Geschichte, dass sie Torsten Holm dazubekommen haben, zeigt aber auch, dass sie unbedingt hochwollen und alles versuchen. Fakt ist auch, dass sie immer Favorit bleiben werden, da sie von der Qualität das Nonplusultra sind. Ich denke, dass sie alle Hebel in Bewegung setzen und es heuer schaffen. Ich bin gespannt, wie sich das entwickelt.

 

Wird mit Torsten Holm der VfB noch stärker?

„Mit Sicherheit. Er war jahrelang Torjäger gewesen. Wichtig ist aber, wie du ins Spiel kommst. So ein Spieler fehlte Friedrichshofen noch. Blabl ist eh noch rot- gesperrt und das ist so eine super Geschichte für Friedrichshofen.

 

Hätte die Mannschaft auch die Klasse, in der Bezirksliga zu bestehen?

„Ich glaube schon. Ich denke, dass wir oder Friedrichs-hofen sich in der Bezirksliga nicht verstecken müssten. Wir könnten dort eine gute Rolle spielen. Wenn wir aufsteigen sollten, sehe ich dort nicht allzu viel Handlungsbedarf. Vielleicht noch punktuell auf der ein oder anderen Position, aber grundsätzlich hätten wir die Klasse im Team.

 

Wird es ein bestimmtes Ritual geben, was bei einem Aufstieg geplant ist, zum Beispiel alle rasieren sich eine Glatze?

„Das ist noch sehr lange hin. Ich warne klar davor, dass man zu euphorisch wird. Die Saison ist noch sehr lang. Viele sagen, die Liga ist die Schwächste. Das sehe ich überhaupt nicht so. Es gibt vielleicht drei bis vier Mannschaften, die abfallen. Aber der Rest. Da sind Mannschaften mit Türkisch, DJK, Wolnzach, Scheyern und Denkendorf dabei. Wir spielen gegen alle noch, es wird eine ganz schwere Rückrunde. Wenn wir es schaffen, werden wir uns was einfallen lassen.

 

Lesen Sie im zweiten Teil des Interviews auf sportzeitung.in, was er noch für Ziele als Trainer hat und warum es nicht mit einer Profikarriere geklappt hat.(ca)

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 03. Dezember 2011 um 12:05 Uhr
 
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