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Voller Spannung schaut die Liga nach Kraiberg, wo am Sonntag um 15 Uhr, das Spitzenspiel stattfindet. Im Duell zwischen dem Tabellenführer aus Kraiberg und dem direkten Verfolger, dem VfB Friedrichshofen, könnten Kleinigkeiten entscheiden.
„Hätte mir jemand vor der Saison gesagt, dass wir als Erster gegen Friedrichshofen antreten, hätte ich es sofort unterschrieben“, freut sich Spielertrainer Denis Dinulovic vor dem Duell gegen den VfB. Mit breiter Brust kann der ST Kraiberg in das Spiel gehen. Nur eine der letzten acht Partien verlor der Gastgeber. Dazu holte man allein in den vergangenen zwei Spielen Siege mit 11:1 Toren. Entsprechend zurückhaltend äußert sich auch George Mbwando vor dem Duell: „Es gibt keinen klaren Favoriten in diesem Spiel. Kraiberg hat eine gute Mannschaft. Es wird auf jeden Fall ein spannendes Spiel.“
Wichtig wird für den Gast vor allem sein, dass man das starke Sturmduo Dinulovic/Tural, das diese Saison schon zusammen 14 Tore geschossen hat, stoppen kann. „Man muss bereits im Mittelfeld die Verbindung kappen“, betont der Übungsleiter des Tabellenzweiten. Spielertrainer Dinulovic will gar nicht so stark die heimische Offensive in den Vordergrund stellen. Der Stürmer setzt vielmehr auf eine gut funktionierende Defensive. „Du wirst am Ende vorne nur dabei sein, wenn die Abwehr steht. Wenn wir in dem Spiel kein Gegentor bekommen, haben wir sehr gute Chancen auf einen Sieg, denn ein Tor schießen wir immer“, verspricht der ST-Spielertrainer.
Während der VfB-Coach aus dem Vollen schöpfen kann, sind beim Gastgeber noch drei Fragezeichen in der Aufstellung. Die Einsätze von Mario Chiaradira, Michael Liepold und Mesut Tüter sind ungewiss. Zur Erleichterung von Trainer Denis Dinulovic hat sich der befürchtete Muskelfaserriss nicht bestätigt. Ob die Drei von Beginn an auflaufen können, wird sich beim Aufwärmen zeigen. Sicher ist für den Stürmer jedoch, dass auch bei einem Sieg gegen den direkten Ligakonkurrenten noch lange keine Vorentscheidung gefallen ist. „Selbst wenn wir gewinnen, ist es nur ein kleiner Puffer von fünf Punkten. Die entscheidenden Spiele kommen gegen die vermeintlich kleinen Mannschaften“, betont Denis Dinulovic. (ca) |