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Krankenakte Kreisklasse
Freitag, den 04. November 2011 um 11:16 Uhr

Zwei Vereine, eine Diagnose: Patient angeschlagen. Vor dem Spiel zwischen dem FT Ringsee und dem TSV Hohenwart (Sonntag; 14:30 Uhr) haben beide die gleichen Probleme. Viele Ausfälle und zu wenig Punkte auf dem Konto.

 

 

 

 

„Die Mannschaft ist intakt. Jeder weiß, woran es liegt, und will es besser machen. Das Problem ist nur, dass wir keine Woche mit derselben Mannschaft spielen können, da dauernd Spieler ausfallen“, zeigt sich Ringsees Trainer Sener Irfan (Foto) nachdenklich. Die Situation in der Kreisklasse 2 ist für seinen Klub bedenklich. Nur zwei Siege auf dem Konto, mit 34 Gegentoren die schlechteste Defensive der Liga und schon sieben Punkte vom rettenden Ufer entfernt. Trotz fünf fehlender Spieler blickt der Coach optimistisch auf die kommende Aufgabe: „Wir sind guten Mutes, dass wir hinten rauskommen. Es klingt komisch, wenn man wie wir in der derzeitigen Situation steckt, aber noch ist alles möglich“, betont der Übungsleiter. Das Kernproblem ist, dass viele der jungen Spieler ihre Leistungen aus dem Training nicht im Spiel umsetzen können. „Die harte Gangart ist für viele Spieler eine Umgewöhnung. Im Training klappt alles so gut und am Sonntag ist dann zu 70 Prozent alles weg. Da lassen wir uns zu leicht den Schneid abkaufen. Das müssen wir noch lernen“, erläutert Sener Irfan die derzeitige Lage.


Nicht viel besser sieht es beim Gast aus Hohenwart aus. Auch dort ist die Verletztensituation bedenklich. Im Schnitt fehlten dem Klub sieben Spieler. In der Spitze standen bis zu zehn Akteure dem TSV Hohenwart nicht zur Verfügung. Vor allem in der Ferne wird der Substanzverlust durch die vielen Ausfälle bemerkbar. Nur drei Zähler und kein Sieg stehen auf der Habenseite. „Wenn wir wüssten, wie wir es abstellen könnten, würden wir es tun. Eigentlich müssten wir uns leichter tun, da wir das Spiel nicht machen müssen. Aber vielleicht ist es schon bei uns eine Frage des Kopfes“, so Hohenwarts Trainer Andreas Wöhrle. Gegen Ringsee erwartet er auf jeden Fall einen packenden Fight. „Auch Ringsee muss gewinnen. Es wird  ein ziemlich kampfbetontes Spiel, bei dem beide auf Biegen und Brechen siegen müssen“, so der Coach abschließend. (ca)

 


Foto: Schuhmann

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 04. November 2011 um 12:30 Uhr
 
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