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Er ist zurück in Ringsee. Irfan Sener kehrt nach seinem Ausflug als Trainer bei Grün-Weiß Ingolstadt zurück zu seinen Wurzeln. Hier hat der Neue schon als Spieler Erfolge gefeiert und will dies nun auch als Coach fortführen.
Die Bilanz nach zwei Spielen ist extrem ausgeglichen. Drei Punkte und 3:3-Tore. Sind Sie zufrieden mit ihrem Start?
„Ich bin sehr zufrieden. Die Jungen ziehen voll mit und sind sehr lernwillig. Er sind vor allem Spieler der Jahrgänge 1989 und 1990. Zudem sind noch zwei Leute im Kader, mit denen ich noch zusammengespielt habe. Schon in der Vorbereitung hat die Mannschaft meine Taktik gut umgesetzt. Im ersten Spiel waren wir sehr nervös und haben uns zu defensiv gestanden. Das lag uns nicht. In Steinkirchen haben wir es besser gemacht.“
Sie sprachen von einer neuen Taktik. Was meinen Sie damit?
„Ich möchte im Prinzip auf eine Raumdeckung sowie eine Viererabwehrkette mit zwei Sechsern umstellen. Wir haben sehr gute offensive junge Wilde. Die muss man manchmal vielleicht noch bremsen, aber Sie sind auf einem guten Weg.“
Warum jetzt dieser taktische Wechsel. Vieles war doch gar nicht so schlecht im letzten Jahr!
„Man darf um Gotteswillen nicht alles schlecht reden. Unter Klaus Meißner war nicht alles schlecht! Er hat eine schwierige Situation gehabt und hat aus vielen jungen Leuten ein Team zusammengebaut. Ich werde vieles von diesen Strukturen mitnehmen. Langfristig ist aber mein Ziel die Kreisliga. Sie ist die attraktivste Liga der Region.“
Dazu kommen jetzt einige Neue. Wie ist ihr Urteil über diese Akteure?
„Mersin Beytullah hat sich gut mit seiner kämpferischen Art in die Mannschaft eingeführt, obwohl er von einem tieferklassigen Klub kommt. Fabian Madjed ist noch sehr jung und lernwillig. Er hat aber schon die gute Oberhaunstädter Schule mitgemacht, braucht aber noch seine Zeit.
Wie bewerten Sie die Liga?
„Die ersten Spiele sagen noch nicht viel aus. Steinkirchen wird sich finden. Die haben uns alles abverlangt. Und das Hohenwart fünf Dinger gegen Karlskron fängt, wo wir ein Tor bekommen haben, das zeigt, das viele Teams noch ihre Zeit brauchen, um reinzukommen.“
Wer steigt auf?
„Oben landen Karlskron und die üblichen Verdächtigen. Aber es wird auch einige Überraschungsteams geben. Dort wollen wir auch dabei sein. Wir wollen einige Große ärgern.“
Wo landet ihr Team?
„Das Umfeld und diese Anlage gehören eigentlich in die Kreisliga. Aber dazu müsste schon vieles optimal laufen. Ich will aber auch nichts zu hoch reden. Ein Platz im oberen Mittelfeld wäre gut. Dann wäre einiges nach oben möglich." (ca)
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