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Ungefährdeter Sieg der Panther
Sonntag, den 15. Januar 2012 um 18:45 Uhr

Vor 3941 Zuschauern nahmen die Panther Rache für die letzten Spiele, insbesondere für die Niederlage in Straubing. Beim 4:2 Sieg über Hannover ließen keinen Zweifel aufkommen wer Herr in der Saturn Arena ist.



Gleich zu Beginn zeigte Thomas Greilinger auf in welche Richtung es heute ging. Wenig später bedient er Derek Hahn, aber auch der bekommt die Scheibe nicht über die Linie gedrückt. Kurz nachdem die Scorpions einmal aufzeigten, dass sie auch wissen wo das gegnerische Tor steht, welches heute von Markus Janka gehütet wurde fiel der erste Treffer für die Hausherren. Kapitän Tyler Bouck machte dies im Alleingang und vernaschte am Ende sogar noch Ex-Panther Dimitri Pätzold im Kasten der Scorpions. Die Panther wollten danach gleich nachlegen, aber Christoph Gawlik oder Jeff Likens scheiterten entweder an Pätzold, oder an ihren eigenen Nerven. Und so ging es auch weiter, die Panther mit Chancen en masse und druckvollem Spiel, aber wie das so oft ist, rächte sich das Auslassen bester Chancen. Erneut war es ein Ex-Panther Spieler, der den Ausgleich herstellte. Bryce Lampman fälschte in der 18. Spielminute einen Schuss von Eric Regan unhaltbar für Janka zum 1:1 ab.

 

Im zweiten Abschnitt gingen die Panther dagegen besser mit ihrer Überlegenheit um, diesmal sollte die sich auch in Toren auszahlen. Und dies begann noch in der 21. Spielminute. Dimitri Pätzold spielte dabei den Unglücksraben. Er versucht einen Pass von hinter seinem Tor anzubringen, trifft den Puck nicht richtig und legt ihn Rick Girard direkt auf die Kelle, der keine Mühe hatte diesen im leeren Tor unterzubringen. Nur drei Minuten später erhöhten die Gastgeber gar auf 3:1. Diesmal ließ Rick Girard Thomas Greilinger den Vorrang. Der gebürtige Deggendorfer verwandelte einen Nachschuss souverän. Von den Scorpions war im zweiten Drittel wenig zu sehen, das Spiel ging nur in eine Richtung, die von Dimitri Pätzold. Der hatte alle Hände voll zu tun, musste in der 34. Spielminute jedoch erneut hinter sich greifen, als Jared Ross einen Bandenabpraller von Jeremy Reich ebenfalls aus dem Slot verwertete.

 

Danach ließen die Panther die Scorpions wieder mehr gewähren und nahmen den Druck etwas aus der Partie, was sich auch noch rächte. In der 38. Minute markierte Andreas Morczinietz das 2:4 nach Zuspiel von Sascha Goc und mit dem Spielstand von 2:4 ging man in die zweite Pause. Bedingt durch eine Strafzeit blieb es zunächst auch bei der Überlegenheit des ERCI. David Sulkovsky saß auf der Strafbank und die Schanzer versuchten immer den freien Mann zu suchen. In der 45. Minute hämmerte Joe Motzko einen Nachschuss an den Pfosten. Danach verwalteten die Panther ihren Vorsprung weitestgehend. Hannover versuchte zwar zu weitern Möglichkeiten zu kommen, aber gegen das aggressive Forechecking der Oberbayern fiel ihnen herzlich wenig ein. 50 Sekunden vor dem Ende nahm Toni Krinner dann noch seinen Keeper zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis, geholfen hat es jedoch auch nichts mehr, es blieb beim 4:2 Sieg für den ERC Ingolstadt.

 

Bericht: ERC Ingolstadt / Bild: Bösl

 
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