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Wolnzach ärgert den Spitzenreiter
Samstag, den 29. Oktober 2011 um 20:48 Uhr
Der VfB Friedrichshofen (1.) musste sich zu Hause mit einem Zähler zufriedengeben. Die Gäste aus Wolnzach (3.) entführten mit zwei Freistoßtreffern einen Punkt beim 2:2 (0:0) .(inklusive großer Bildergalerie vom Spitzenspiel und kritischem Statement vom Wolnzacher Abteilungsleiter)
Das Spiel war geprägt von sehr großem Kampfgeist der Gäste aus Wolnzach, der aber des Öfteren in übertriebene Härte umschlug. Von Anfang an hatte der Unparteiische einen sehr schweren Stand, da keine der beiden Mannschaften heute einen Zähler liegen lassen wollten. Da die Partie immer unterbrochen wurde, mussten die Zuschauer bis zur 30. Minute warten als Medin Srebric mit einem Weitschuss aus 25 Metern ein Zeichen setzte. Der Wolnzacher Keeper fischte den Ball aber noch vor der Linie aus dem Tor. Dies sollte aber bis kurz vor den Seitenwechsel die erste nennenswerte Torchance für beide Mannschaften bleiben. Denn das Spiel wurde immer hektischer, da der Unparteiische ein eher lockeres Händchen behielt und erst mal mit Karten sparte. „Der Unparteiische hätte heute die sehr aggressiv zu Werke gehenden Wolnzacher früher verwarnen müssen, um das Spiel zu beruhigen“, so Thomas Mauerer. Eine Minute vor der Pause hatten die Gäste aus Wolnzach aber plötzlich die Riesenchance, da der TSV-Angreifer allein auf Christopher Orth zulief, dieser aber den Ball aber entschärfen konnte.


Nach dem Seitenwechsel kamen die Hausherren aber besser in die Partie und drängten die Gegner in die eigene Hälfte. Genau in diese Drangphase fiel aber der überraschende Führungstreffer für den TSV. Bei einem Freistoß aus 40 Metern von Florian Flicker sah Orth nicht gut aus. Unter Mithilfe des Torwarts landete der Ball bei Stefan Hagl der das Leder zur 0:1-Führung für die Gäste einschob. „Ich mache unserem Torwart heute keinen Vorwurf. Er hat uns schon einige Spiele mit seinem Können gerettet“, versprach Mauerer. Dieser Rückstand ließ die Friedrichshofener aber kalt. Denn nur fünf Minuten später war es Murat Bezgin, der auf der linken Seite den Ersten und dann den zweiten Gegenspieler stehen ließ und dann mit gutem Auge den Ball über den etwas zu weit vor seinem Kasten stehenden TSV-Keeper zum verdienten 1:1-Ausgleich ins Netz hob. Den zweiten Treffer erzielten die Hausherren aber erst zehn Minuten vor dem Ende. Von der linken Seite ging Medin Srebric in den Strafraum, ließ zwei Gegenspieler aussteigen und versenkte den Ball flach im langen Eck zur 2:1-Führung. Doch diese Führung währte nicht lange. Denn fünf Minuten vor dem Spielende trafen die Gäste mit einem unhaltbar getretenen Freistoß aus 16 Metern von Karl Reisinger zum erneuten Ausgleich. So mussten sich beide Mannschaften am Ende mit einem Punkt zufriedengeben.



„Ich bin heute mit der Leistung unserer Mannschaft sehr zufrieden, da wir mit George Mbwando, Manfred Kroll und Andreas Ullmann gleich drei abwesende Stammkräfte ersetzen mussten. Wir haben die Lücken erneut mit Spielern aus der Jugend und aus der zweiten Mannschaft geschlossen“, erklärte der stellvertretende Abteilungsleiter Thomas Mauerer nach dem Spiel. Weiter kritisierte der die „sehr aggressive Spielweise“ der Gegner und das oftmals „übertriebene Einsteigen, wodurch der Spielfluss einfach zerstört wurde.“ Der VfB Friedrichshofen erwartet nächste Woche den TSV Rohrbach und will mit einem Sieg in die Rückrunde starten.
Wesentliche kritische Wort fand Wolnzachs Abteilungsleiter Erich Flicker, der die harte und teilweise unfaire Spielart der Gastgeber anprangerte: "Der VFB Friedrichshofen ist immer das arme Team, welches von den  bösen aggressiven Gegner überhart attackiert wird. Der VFB hätte mindestens zwei rote Karten nach Tätlichkeiten  und  noch einiges mehr nach massiven und teilweise obszönen  Beileidigungen gegen die aber völlig überforderte Schiedsrichterin  kassieren müssen. Die Provokationen des VFB gegenüber unseren Spielern über das ganz  Spiel hinweg ( übrigens nicht das erste Mal gegen uns ) waren an Unsportlichkeit nicht zu überbieten. Aber es sind immer die anderen  -  Selbstkritik - Fehlanzeige. Wenn dem VFB Paroli geboten wird dann rasten Sie aus  -  siehe Aufstiegsspiel gegen Rohrbach. Richtig ist  -  unser Team war agressiv und spielerisch ebenbürtig    - das zu aktzeptieren fällt dem VFB Friedrichshofen immer schwer."

Hier nun weitere Bilder vom Spitzenspiel:

 

Bilder: Schuhmann

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 30. Oktober 2011 um 14:12 Uhr
 
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