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Kantersieg für Eichstätt II
Sonntag, den 25. September 2011 um 19:51 Uhr

 

Leider zeigte sich der SV Sulzemoos beim 6:2 (2:1) Erfolg des VfB Eichstätt II in den Schlussminuten als äußerst schlechter und unfairer Verlierer. Neben Torhüter Markus Eisgruber (86.) sah auch sein Bruder Manuel Eisgruber in der Schlussminute nach üblen Foulspiel die Gelb-Rote Karte.

 

 

 

Co.-Trainer Marco Schiebel zollte seiner Mannschaft großen Respekt: "Sechs Tore muss man in Sulzemoos erst einmal erzielen. Wir haben nach anfänglichen Schwierigkeiten das Spiel in den Griff bekommen und taktisch bis zum Schlusspfiff sehr diszipliniert gespielt."

In den Anfangsminuten hatte die VfB-Abwehr um Nico Ziegler, er vertrat den verhinderten Markus Schmidramsl, einige brenzlige Situationen zu überstehen. Der schussgewaltige Rene Röhrl prüfte gleich zwei Mal VfB-Torhüter Max Dörfler mit Freistößen. In Führung ging allerdings der VfB in der 11.Spielminute. Marco Schiebel trat einen Freistoß scharf und flach nach innen, Tobias Eisenschenk ließ passieren und Manuel Amon schoss ein. Die Gastgeber versuchten es meist mit langen Bällen und in der 25.Minute lief der VfB in einen Konter. Sinan Ercan zog über Rechtsaußen auf und davon und seinen Querpass vollendete Stefan Keller zum 1:1 Ausgleich. Noch vor dem Seitenwechsel musste Tobias Eisenschenk verletzungsbedingt ausscheiden und Florian Schabacker kam ins Spiel. Einen Fehlpass in der eigenen Hälfte fing Adrian Schiebel ab, sein Zuspiel erreichte Schabacker und der herausstürzende Torhüter Eisgruber kam im Strafraum einen Schritt zu spät und der Unparteiische zögerte keinen Augenblick und deutete auf den Elfmeterpunkt. Marco Schiebel trat an und verwandelte sicher zum 2:1 (42.). Fast wäre dem VfB noch ein dritter Treffer gelungen, doch Adrian Schiebel traf aus 16 Metern nur die Latte.

Der VfB war auch nach dem Seitenwechsel hellwach und erhöhte in der 48. Minute auf 3:1. Manuel Koob gewann im Mittelfeld den entscheidenden Zweikampf, mit all seiner Übersicht spielte er Daniel Eisenschenk am rechten Flügel frei und gegen dessen Schuss ins lange Eck gab es für Eisgruber nichts zu halten. DerVfB versuchte nicht die Führung zu verwalten, sondern setzte einen Nadelstich nach dem anderen. Als Nico Ziegler den Pass in die Spitze spielte, gewann Amon das Laufduell gegen Matthias Schlatterer und die 4:1 Führung war perfekt (56.). Die Gastgeber hatten der spielerischen Überlegenheit der jungen VfB-Elf nichts entgegen zu setzen. Hoffnung schöpfte man nach 63. Minuten, als Torhüter Dörfler beim Abschlag patzte, der erfahrene Vaxhid Hyseni das Leder sofort auf Sinan Ercan weiter leitete und von Michael Albrecht gefoult wurde. Auch hier gab es den berechtigten Elfmeter und Schlatterer traf zum 4:2. Weitere Geschenke verteilte der VfB nicht mehr. Mit zunehmender Spieldauer brachten die Gastgeber immer mehr Härte ins Spiel und Schiedsrichter Martin Wiehaus (Erding) musste einige Sulzemooser Akteure verwarnen. Der an diesem Tag überragende Daniel Eisenschenk war kaum zu halten und nach öffnendem Pass auf Adrian Schiebel, wurde dieser noch von Torhüter Eisgruber gebremst. Die endgültige Entscheidung gelang dem VfB nach 78 Minuten. Torhüter Eisgruber blockte Adrian Schiebel 20 Meter vor seinem Tor und mit einem überlegten Heber aus 25 Metern erzielte wiederum Daniel Eisenschenk das 5:2. Schon bei dieser Aktion hätte der unsportlich agierende Torhüter der Gastgeber vom Platz fliegen müssen. Die längst überfällige Gelb-Rote Karte holte er sich in der 86. Minute ab, als er dem durchgebrochenen Adrian Schiebel in die Parade fuhr. Den fälligen Strafstoß verwandelte Marco Schiebel sicher zum 6:2. Den unrühlichen Schlusspunkt setzten erneut die Gastgeber, als sich Manuel Eisgruber ein übles Foul an Nico Ziegler leistete und nur mit Gelb-Rot vom Platz flog.

VfB Eichstätt: Dörfler, Albrecht, Halbig, Ziegler, Scholl, M.Schiebel, Koob, D. Eisenschenk (86. di Terlizzi), T. Eisenschenk (35. Schabacker), A. Schiebel, Amon (81. Laumeyer)

SV Sulzemoos: Eisgruber M. Schlatter, Röhrl, Ebner, Strunz, Zech, Ercan, Manuel Eisgruber, Keller, Hyseni, Schreiner

Zuschauer: 60

SR: Martin Wiedhaus (Erding) Note 3 (hätte viel früher durchgreifen müssen)

Beste Spieler:

VfB: Daniel Eisenschenk ragte aus einer kompakten VfB-Elf heraus.

Sulzemoos: Vahid Hyseni war diszipliniert und noch einer der Besten

Stimme zum Spiel von Sepp Schiebel (Presse VfB): "Die drei Punkte hat sich die Mannschaft verdient. Schade nur, dass einige Spieler die Gesundheit des Gegners auf´s Spiel setzen. Wir hoffen, dass sich Nico Ziegler nicht schwerer verletzt hat."

 

 

Quelle: VfB Eichstätt

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 25. September 2011 um 19:53 Uhr
 
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