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Derzeit beneidet man Daniel Köhler nicht um seinen Job als Trainer beim TSV Großmehring. Vor dem Auswärtsspiel am Sonntag, 14:30 Uhr, plagen den Klub massive Personalsorgen und ein beunruhigendes Zwischentief.
Ein Punkt aus vier Spielen und Platz 7. Es ist keine vier Wochen her, als der TSV Großmehring noch mit vier Punkten Rückstand fast noch auf Augenhöhe mit dem Tabellenzweiten aus Kraiberg war. Dann kam der Absturz. „Uns fallen vier bis fünf Stammspieler aus. Da hat man ein massives Problem“, betont Daniel Köhler (Bild). Neben Stefan Hofmann (Kreuzbandriss), Alicem Ekiz (Muskelfaserriss), Daniel Köhler (Rückenprobleme) gesellen sich nun auch noch Markus Mayr und Daniel Glotz dazu. Keine guten Aussichten für das Spiel gegen den Tabellenzweiten. „Sie sind personell das Beste der Liga. Sogar noch stärker als Friedrichshofen“, lobt der Spielertrainer den kommenden Gastgeber, ergänzt aber: „Wir werden versuchen, Dinulovic und Tural aus dem Spiel zu nehmen und vorne ihre Anfälligkeit in der Defensive nutzen.“
Hoffnung macht den Gästen dabei der Auftritt der Kraiberger in Hepberg, als man fünf Gegentore bekam. „Gegen Hepberg standen wir tatsächlich nicht gut, aber es war auch ein starker Gegner“, so Spielertrainer Denis Dinulovic. „Es ist nun umso wichtiger, dass wir mit einem Sieg in die Winterpause gehen“, zeigt sich der Übungsleiter kämpferisch und legt noch nach: „Wenn wir unsere Leistung zeigen, brauchen wir vor keinem Gegner Angst haben.“ Trotzdem will der Coach nicht den Gast unterschätzen. Schon im Hinspiel setzten die Großmehringer die Gastgeber gehörig unter Druck, als man mit 2:0 beim TSV gewann. „Großmehring ist eine Mannschaft, die jeden Gegner ärgern kann. Für alle Teams in der Liga sind Spiele gegen uns und Friedrichshofen Highlights in der Saison“, betont Denis Dinulovic. (ca)
Foto: Schuhmann |