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Mit dem 4:1 Sieg gegen den bislang punktgleichen Verfolger TSV Altmannstein haben die Gaimersheimer um Spielertrainer Markus Bauer bewiesen, dass ihnen die Vormachtstellung in der Kreisklasse I nicht zu nehmen ist.
Entsprechend ausgelassen wurde die Serie von 15 Spielen ohne Niederlage und der gefestigte Platz an der Sonne nach dem Spiel gefeiert. Bauer hatte angesichts des lautstarken Hintergrunds seine liebe Mühe den Spielbericht verständlich durchzugeben: „Das war heute eine knappe Sache, wie ich ja vor dem Spiel bereits gesagt hatte. Umso zufriedener bin ich, wie es gelaufen ist.“ Bereits nach acht Minuten gingen die Hausherren in Führung. Nachdem Reinwald im Sechzehner Altmannsteins Torwart angeschossen hatte, konnte Dietrich dessen Abpraller zum 1:0 verwandeln. Im weiteren Verlauf ging es hin und her, beide Teams erspielten sich Chancen ohne diese jedoch zu verwerten. „Bis zur 45. Minute hätte jede Seite ein Tor erzielen können,“ schildert Bauer den Spielverlauf, „doch so ging es mit der knappen Führung in die Halbzeit.“

Die zweite Halbzeit wurde zunächst von Platzverweisen geprägt. Erst sah Andreas Buglar nach einer weiteren Tätlichkeit in der 63. Minute die gelb-rote Karte. Der TSV verlegte sich nun, mit einem Mann weniger tiefer stehend, aufs Kontern. Nach einem Foul von Hauer, für welches dieser ebenfalls gelb-rot bekam, war auch Altmannstein nur mehr zu zehnt, die Partie damit wieder ausgeglichen. Kurz darauf profitierten die Gäste von einem Ballverlust, Boris Manko umkurvte Gaimersheims Keeper und egalisierte zum 1:1. „Das war natürlich ein kleiner Knick, ich dachte, da wird es nochmal gefährlich,“ erinnert sich Bauer an diese Phase des Spiels. Seine Sorge erwies sich schnell als unberechtigt, denn in der 85. Minute ging Gaimersheim erneut in Führung. Vorausgegangen war eine Flanke des Spielertrainers auf den zweiten Pfosten, woraufhin Hierl schön zum 2:1 einköpfte.

Nun ging es Schlag auf Schlag: In der 87. Minute erhöhte Bauer per souverän vollstrecktem Foulelfmeter auf 3:1, nachdem Rainwald zuvor im Sechzehner in die Zange genommen worden war. Dass Gaimersheim in der 92. Minute nach einem Konter durch Heilmann das Endergebniss noch auf 4:1 hochschraubte, war angesichts der über weite Strecken ausgeglichenen Begegnung des Guten fast zuviel. Dies gab auch Bauer in seinem Fazit offen zu: „Das Ergebnis ist natürlich zu hoch, die Freude aber dennoch riesengroß. Eine Serie von 15 Spielen ohne Niederlage kann sich sehen lassen. Wir hoffen, dass wir nach der Winterpause genauso gut starten. Dann werden wir sehen, was dabei rauskommt.“

Bilder: A. Persy
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