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Die Erleichterung war Trainer Andreas Thomas nach dem Heimsieg gegen Pörnbach anzumerken. Jedoch müssen noch viele kleine Rädchen noch beim TSV Baar-Ebenhausen ineinander greifen.
Wie bewerten Sie die ersten Auftritte ihrer Elf?
„Im ersten Spiel (1:4 in Steinkirchen) haben wir uns mehr erwartet, aber es war nicht mehr drin! Uns fehlte der notwendig Biss. Im zweiten Spiel standen wir schon unter Druck, um nicht mit einem Fehlstart zu beginnen. Uns fehlt derzeit einer der 20 bis 25 Tore schießt. Wir haben ein starkes Kollektiv, müssen aber erst einmal einen guten Start hinlegen.“
Würden Sie mir aber zu stimmen, dass gerade wegen der vielen Urlauber in den Teams die Tabelle eine geringe Aussagekraft hat?
„Der Blick auf die Tabelle ist relativ. Da hat Manching auf eigenem Platz gegen Lichtenau verloren. Da weiß man auch nicht, wer dort alles gefehlt hat.“
Welche Lehren ziehen Sie aus der letzten Saison?
„Wir müssen uns im Torabschluss verbessern. Im Sechszehner haben wir keine richtigen Lösungen. Wir müssen nun wieder hinten sicher stehen und dann vorne ein bis zwei Tore machen. Bei uns muss einfach das Kollektiv funktionieren.“
Derzeit wird bei vielen Vereinen der Liga über die Einführung der Viererkette diskutiert. Wie ist ihre Meinung zum Thema?
„Wir spielen schon seit zwei Jahren die Viererkette und haben diese gut und schnell eingeführt. Wir haben aber auch die Spieler dafür. Das ist ein Stück Fußballkultur für mich.“
Als einziger Neuer kam Marco Strasser aus der eigenen Jugend. Konnte er sich schon empfehlen?
„Wir haben eine sehr junge Mannschaft. Es werden im nächsten Jahr noch einige kommen. Marco hat definitiv das Potenzial. Er hat im ersten Spiel gespielt und ist im Zweiten eingewechselt worden. Er ist ein schneller Spieler, der taktisch noch seine Zeit braucht.“
Wo wird denn das Ebenhausener-Kollektiv am Saisonende landen?
„Wenn das Kollektiv funktioniert, werden wir aufsteigen. Das ist unser Ziel. Wir brauchen jedoch nach die Konstanz. Daran müssen wir arbeiten.“
Wer steigt auf?
„Es ist immer schwierig zu sagen. Karlskron hat ein gutes Team. Auch Reichertshofen soll spielerisch sehr stark sein. Geißenfeld hat auch eine junge giftige Mannschaft. Wir werden sehen, wer am besten eingespielt ist.“ (ca)
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- Ralph Pelger (SV Karlshuld) |