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Es sind keine zwei Spiele gespielt und schon muss Trainer Alois Marb härtere Töne anschlagen. Gerade in Sachen Einsatz und Kampfkraft ließen die Spieler des FC Hettenhausen einiges vermissen.
Erst eine gute Leistung gegen Karlskron (1:1) und dann der Einbruch gegen Uttenhofen (1:3). Wo sehen Sie die Gründe für die Leistungsschwankungen ihres Teams?
„Wir haben spielerisch eine gute Mannschaft. Fußball ist aber kein Selbstläufer. Es wird einem auch in der Kreisklasse nichts geschenkt. Wenn man in der Liga einen Gegner unterschätzt sind die Punkte weg. Wird spielen einfach zu oft Bruder Leichtsinn. Man braucht 26 Spieltage die richtige Einstellung, dann werden wir auch vorne mitspielen. Das ist bei uns reine Kopfsache“
Was Sie die derzeitige Liga ansprechen. Wurden vielleicht einige Teams wirklich unterschätzt?
„Bei der Tabellensituation sieht man das Uttenhofen und Lichtenau unterschätzt wurden. Bei vielen Spielern merkt man, dass die Laufbereitschaft und der Kampf fehlen. Aber Fußball muss man arbeiten.“
Ein großes Thema, dass derzeit in der Liga diskutiert wird, ist die Systemumstellung auf eine Viererkette. Was ist ihre Meinung dazu?
„Im Prinzip braucht man in der Kreisklasse nicht nur Fußballer, sondern auch welche mit Fußballverstand. Es gibt Teams, die es taktisch umsetzen können. Man muss sehen, was man für ein Kapital hat und wie stehe ich hinten. Wir werden sicherlich nicht mit einer Viererkette spielen. Internate wie bei Ajax spielen so etwas über Jahre ein und viele Vereine wollen dies in einem halben Jahr schaffen. Man muss sich fragen, ob das in der Kreisklasse sinnvoll ist.“
Kommen wir wieder auf die Situation in Hettenhausen zu sprechen. Der Verein macht ja immer wieder wegen seiner Jugendarbeit von sich reden.
„Christian Jochen hat Hettenhausen eine gute Jugendarbeit geleistet. Die Jugend ist unser Kapital. Sie ist heiß und wollen es wissen. Wir haben in der Jugend viele Talente. Wer von der Ersten nicht will, wird durch die Jugend ersetzt. Wenn Sie das zeigen was sie können, werden sie den Vorzug erhalten.“
Kommen wir auf die Neuen im Team zusprechen.
„Benedikt Lux ist ein technisch guter Fußballer, der auf der Sechs und auf den Außen spielen kann. Zudem hat er noch große Sprintqualitäten. Ali Arnor ist ein Bezirksligaspieler, der technisch extrem stark ist. Der Ball ist halt sein Freund. Er muss aber noch mehr für die Mannschaft kämpfen und Kraft tanken. Und Serar Bayar war vor zehn Jahren das Beste, was es gab. Jetzt ist er jedoch 30. Er muss Fußball arbeiten.
Wer wird aufsteigen?
„Karlskron hat die stärkste Mannschaft und wird sich ganz vorne wiederfinden. Dahinter ist ein breites Band von sieben bis acht Mannschaften. Dazu gehören Manching, Geißenfeld und auch wir. Da entscheidet dann die Tagesform.
Was ist ihr konkretes Saisonziel?
„Die Top 5 sind möglich. Es müssen aber auch 13 bis 14 Spieler haben, die die richtige Einstellung und den Willen haben.“
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