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Hepberg ohne Fortune
Sonntag, den 30. Oktober 2011 um 20:47 Uhr

Mit einem 3:3 musste sich der FC Hepberg beim Auswärtsspiel beim stark ersatzgeschwächten FC Schweitenkirchen zufrieden geben. Damit holte Hepberg das dritte Remis in Folge.

 

Das Spiel begann mit einem Paukenschlag. Nachdem Fabian Reichenberger als letzter Mann eine Notbremse beging, musste er mit einer roten Karte vom Platz. So waren die Gäste bereits nach neun Minuten ein Mann weniger. Den nächsten Nackenschlag bekamen die Hepberger nur elf Minuten später, als Stefan Humbach per Kopf zum 1:0 traf. Der FCH war das bessere Team und spielte offensiv nach vorne, doch gelang es den Gastgebern die Führung in die Halbzeit zu retten. Kurz vor der Halbzeit egalisierte sich jedoch noch das Spielerverhältnis: nach einer gelb-roten Karte musste auch ein Schweitenkirchener nach wiederholtem Foulspiel den Platz verlassen.(42.)


Mit zehn zu zehn ging es also im zweiten Durchgang weiter und der FC Hepberg blieb das engagiertere Team. In der 54. Minute belohnte Soner Calik dann sein Team: Nach einem tollen Alleingang vollendete er ins lange Eck. Wer dachte, jetzt hat Hepberg erst Recht das Spiel im Griff, wurde eines Besseren belehrt. Mit der ersten Torchance in der zweiten Hälfte trafen die Schweitenkirchener zur erneuten Führung. Daniel Lutz knallte einen Freistoß aus 40 Metern ins Tor. Hepbergs Keeper Yasin Sinoglu sah bei dieser Aktion nicht gut aus. Auch in der Folgezeit spielten die Gastgeber überaus effektiv. Auch der zweite Schuss in der zweiten Halbzeit war ein Treffer! In der 76. Minute verwandelte Andreas Kollmannsberger einen Strafstoß. Doch Hepberg gab nicht auf und spielte weiter nach vorne. Ibrahim Demir sorgte mit einem kuriosen Tor in der 80. Minute für den Anschlusstreffer: Der Gästespieler hatte gesehen wie der Keeper der Schweitenkirchener vor einem Freistoß noch seine Abwehr am Sechzehnmeterraum sortieren wollte und schoss den Ball direkt von der Mittellinie ins verlassene Tor. Beflügelt durch diesen Treffer rannten die Gäste weiter an und erzwangen ihr Glück. Fünf Minuten vor dem Ende verlängerte Fatih Taspinar eine Flanke per Kopf auf Soner Calik der aus zwei Metern zum Endstand einnickte.



"Wir waren klar überlegen, doch wie immer lief es unruhig. Seit Wochen fehlt uns einfach die Ruhe und Souveränität im Spiel. Wieder durften wir einem frühen Tor hinterher laufen, das kostet viel Kraft. Es war ein Deja-Vu-Erlebnis aus dem letzten Spiel. Wir sind jetzt seit drei Wochen ungeschlagen, warten aber dennoch auf ein Erfolgserlebnis. Das haben wir bitter nötig", so das Fazit von Hepbergs Trainer Fatih Reichenberger.

 
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