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FC Hepberg verliert unglücklich
Sonntag, den 04. September 2011 um 18:57 Uhr

Trotz guter Leistung gab es für den FC Hepberg im Heimspiel gegen den TSV Wolnzach nichts zu holen. Erst kurz vor Schluss entschied sich das Spiel, welches die Gäste mit 2:4 gewinnen konnten.

 

 

Die Gastgeber begannen spielstark und waren zu Beginn die bessere Mannschaft. Folgerichtig fiel in der 16. Minute der Führungstreffer durch Soner Calik. Eine Freistoßflanke von Ibrahim Demir lenkte er per Kopf ins Tor. Doch nur drei Minuten später musste der FC den überraschenden Ausgleich hinnehmen. Die Hintermannschaft war schlecht positioniert und Bilal Rihani markierte mit der ersten Chance für die Gäste sofort das 1:1. Wolnzach spielte weiter effizient – und wie! Nach einer halben Stunde schoss Stefan Hagl sein Team mit der zweiten Chance gar in Führung. Auch hier reagierte die Hepberger Abwehr nur zögerlich und ermöglichte so den Treffer für Wolnzach.

In der 33. Minute gab es einen großen Knackpunkt für das Hepberger Spiel: Fabian Reichenberger kugelte sich in einem Zweikampf seine Schulter aus und so musste Trainer Fatih Reichenberger umstellen.

 

Nach der Pause war es wie schon im ersten Durchgang der FC Hepberg, der besser startete. Torjäger Paul Wittek setzte sich in der 52. Minute gegen seine Gegenspieler durch und traf aus fünf Metern zum Ausgleich. In der Folgezeit fielen die Hepberger vor allem durch heftiges Reklamieren auf, was schwerwiegende Folgen haben sollte. Spielmacher Sanser Calik sah wegen Reklamierens in der 70. Minute die gelb-rote Karte – der zweite Knackpunkt im Spiel. Doch auch in Unterzahl spielten die Gastgeber nach vorne und kamen abermals durch Paul Wittek zu einer guten Chance. In der 77. Minute schoss er den Ball per Fallrückzieher auf das gegnerische Tor, doch der Gästekeeper parierte glänzend.

Drei Minuten vor Schluss dann der entscheidende Moment: nach einem Zupfer von Simon Kury am Trikot des gegnerischen Spielers zeigte der ansonsten gut pfeifende Schiedsrichter auf den Punkt – eine, aus Hepberger Sicht, umstrittene Entscheidung. Den fälligen Elfmeter verwandelte Stefan Hagl souverän zum 2:3. In der vierten Minute der Nachspielzeit traf Florian Flicker nach einem Konter noch zum 2:4-Endstand.

 

Für Trainer Reichenberger waren die gelb-rote Karte gegen Calik und die Verletzung seines Sohnes Fabian spielentscheidend. Des weiteren haderte er mit der umstrittenen Entscheidung des Schiedsrichters. „Ein Unentschieden wäre heute verdiente gewesen, denn es war ein Spiel, bei dem sich beide Mannschaften nichts geschenkt haben. Meine Spieler waren heute noch etwas zu überdreht nach dem emotionalen Spiel letzte Woche in Friedrichshofen, da muss ich mit ihnen nochmal sprechen. Wir müssen die Niederlage jetzt abhaken und nach vorne schauen“, betonte er.

 

Sein Gegenüber Harald Meier sprach von einem „starken FC Hepberg, der sich jedoch durch das häufige Reklamieren selber unter Druck setzte.“ Gegen dezimierte Gastgeber fuhr sein Team dann noch „einen verdienten Sieg“ ein.

 

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 04. September 2011 um 19:00 Uhr
 
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