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Es ist keine acht Wochen her, dass der FC Hepberg den Aufstieg und das 90-jährige Vereinsjubiläum feierte. Fatih Reichenberger hat auch in der Kreisliga wieder vieles vor. Was er genau verändern will, verrät er im Interview.
Die Feierlichkeiten nach Aufstieg und Vereinsjubiläum sind beim FC Hepberg nun ausgeklungen, wie groß ist noch die Aufstiegseuphorie, Herr Reichenberger?
„Wir freuen uns in der Kreisliga zu spielen, wollen weiter auf der Erfolgswelle surfen und den Schwung mit in die Saison nehmen. Wir freuen uns auf die vielen Derbys in der Liga (Sieben!).
Welche Erkenntnisse nehmen Sie mit aus der letzten Saison und was wird sich ändern?
„Ich habe einen Meilenstein gesetzt. Wir haben von der reinen Manndeckung auf eine Viererabwehrkette umgestellt. Die Mannschaft hat das schon gut umgesetzt. Ich möchte als Trainer eine Entwicklung sehen. Wir brauchen hier Spieler, die antizipierten (vorausschauenden) Fußball spielen können.“
Zum Saisonstart gab es einige neue Gesichter. Was erwarten Sie von den Zugängen?
„Mir als Trainer war es wichtig, dass das Gesamtpaket passt. Software und Hardware. Es wäre fatal, wenn ein Spieler ein guter Fußballer ist, aber charakterlich nicht zu uns passt. Bei den neuen Spielern passte es. Es sind alles super Kerle und extrem zielorientiert.“
Mit Erkan Töker haben Sie ihren Wunschspieler bekommen. Was macht den Spieler so besonders?
„Erkan ist ein Spieler, der Herzblut hat. Bei dem weiß ich, das er alles bis zum umfallen gibt. Das hat mir imponiert. Solche Spieler gibt es nicht mehr viele.“
Zudem setzten Sie wieder auf zahlreiche junge Talente? Wer hat das Zeug sich in der ersten Mannschaft durchzusetzen?
„Matthias Zacherl wird ganz vorne stehen. Er ist ein junger und ehrgeiziger Spieler. Ich will ihn fördern und ihn reinschnuppern lassen.“
Wo steht die Mannschaft vor dem Saisonauftakt?
„Wir haben noch mal die Intensität erhöht und nehmen die Euphorie der Testspielsiege mit (zuletzt 3:2-Sieg gegen Mailing).“
Wie bewerten Sie das Auftaktprogramm mit der Eröffnungspartie gegen Kraiberg?
„Kraiberg ist für mich einer der Aufstiegsaspiranten. Wir haben aber seit über eineinhalb Jahren nicht mehr zuhause verloren und sind extrem heimstark. Trotzdem wird es ein schweres Spiel. Gegen so eine Mannschaft kann man als Aufsteiger nur gewinnen.“
Wer steigt auf?/Wer steigt ab?
Meine Favoriten sind Friedrichshofen, Kraiberg und Wolnzach! Alle anderen Teams fahren in einem Fahrwasser und werden die restlichen Plätze unter sich ausmachen.
Wo landet ihr Team?
„Unsere Zielsetzung ist möglich schnell die 40 Punkte zu erreichen. Die Platzierung ist irrelevant!“
Zu- und Abgänge:
Zugänge:
Soner Cadlik (ASV Neumarkt)
Erkan Töker (SV Stammham)
Deniz Tasgin (TSV Etting)
Yasin Sinoglu (VfB Friedrichshofen)
Matthias Zacherl (eigene Jugend)
Mario Hell (eigene Jugend)
Ferhat Cetin (eigene Jugend)
Abgänge:
Johann Pensenstadler (Torwarttrainer)
Patrick Schäffer (TSV Zell/Bruck)
Anton Puhl (TSV Etting) |