|
Krisenstimmung in Gerolfing |
|
Samstag, den 19. November 2011 um 19:03 Uhr |
|

Der FC Gerolfing (5.) kommt aus der derzeitigen Talfahrt nicht heraus. Die 0:1-Auswärtsniederlage beim FC Falke Markt Schwaben war schon die fünfte Niederlage in Folge für die Mack-Elf. (mit großer Umfrage)
„Es schaut sehr nach Krise aus. Das Spiel hätten wir nicht verlieren müssen. Vom Einsatz kann man der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Wir haben uns nur keine klaren Aktionen herausgespielt“, analysierte Gerolfings Co-Trainer Uwe Weinrich nach dem Spiel. Von Anfang an lief das Spiel am Gast vorbei. Schon in der ersten Minute hatte man Glück, das es nicht 1:0 stand. Nach einem schönen Pass auf Jan Bergerhoff lief dieser freistehend auf FC-Keeper Rene Übler zu, überlupfte diesen, und hatte dann das Pech, dass Michael Angermüller die Kugel noch von der Linie kratzte. In der Folge blieb es ein Sturmlauf auf das Gehäuse des Tabellenfünften. Mehrmals konnte die Abwehr der Gerolfinger noch im letzten Moment klären. Erst wurde ein Schuss von Bergerhoff noch rausgehauen (10.). Eine Viertelstunde später klärte Rene Übler, der beste Gerolfinger an diesem Tag, gegen Florian Kopp im eins gegen eins. Der FC brauchte lange um sich aus dieser Umklammerung zu lösen.
Es dauerte bis zur 29. Minute, bis der Gast die erste Tormöglichkeit hatte. Nach einem langen Ball von Florian Ihring scheiterte Steffen Schneider mit seinem 15-Meter-Schuss am Keeper der Gastgeber. Es war jedoch nur ein kurzzeitiges Aufflackern an diesem Tag. Drei Minuten später schlugen die Falken von Markt Schwaben zu. Ein Freistoß aus 25 Metern flog in den Strafraum der Gerolfinger, wo Benedikt Mach aus sechs Metern den Ball ohne Probleme ins Tor köpfte. Kurz danach fast noch das 2:0, doch Florian Kopp setzte den Ball knapp vorbei. Danach flackerte kurzzeitig noch mal Hoffnung auf. Erst wurde den Gästen ein Elfmeter verwehrt, als Thomas Schreiner im Strafraum weggestoßen wurde, danach traf Steffen Schneider nach Flanke von Onur Keskin nur das Außennetz. Es sollte die letzte Aktion der Gerolfinger in diesem Spiel bedeuten.
In der zweiten Hälfte setzte nur noch der Tabellenachte und Schiedsrichter Andreas Kornblum die farbenfrohen Akzente. Nach exakt einer Stunde ging ein Kopfball von Jan Bergerhoff ans Außennetz. Sechs Minuten später sollte dann aber auch schon der Arbeitstag des Falken-Stürmers beendet sein. Nach Ballwegschlagens erhielt der Offensivmann die Ampelkarte. Es sollte aber dem Offensivdrang der Gastgeber keinen Abbruch tun. Nur drei Minuten nach dem Platzverweis hatte Andreas Schmalz die Riesenchance zur Entscheidung. Jedoch haute er den Ball freistehend rechts am Tor vorbei. Das einzige Lebenszeichen der Gäste in der zweiten Hälfte setzte dann noch Patrick Mack, der in der zweiten Halbzeit eingewechselt wurde. Erst sah dieser nach einem Handspiel die gelbe Karte und in der 82.Minute dann wegen einem Foulspiel die rote Karte obendrauf. Den Schlusspunkt unter eine packende Partie setzte erneut Andreas Schmalz (88.), der wie schon 19 Minuten zuvor, den Ball wieder freistehend am Tor vorbei schob.(ca)
 Loading Poll...
|
|
Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 19. November 2011 um 19:44 Uhr |