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„Noch kein Überflieger dabei“
Freitag, den 21. Oktober 2011 um 13:22 Uhr

Seit nunmehr sechs Spielen ist der FC Gerolfing in der Bezirksoberliga ungeschlagen und drängt mit aller Macht auf die Spitzenposition. Im Interview spricht der Coach Peter Mack über die derzeitige Situation.

 


Eine neue Jugendkultur hat den FC Gerolfing überrollt. Spieler wie Benjamin Anikin, Patrick Mack und Michael Angermüller prägen das Bild der Mannschaft. Hätten Sie damit gerechnet, dass diese Mannschaft schon so gut harmoniert?

„Gerechnet nicht, aber gehofft. Die Qualität der Spieler war mir bewusst. Da sind etliche Spieler dabei, die aus der Jugend kommen. Einige von ihnen haben maximal ein Jahr im Seniorenbereich gespielt. Das ist eine Umstellung. Es wird in der Liga schneller und härter gespielt.“


Welche Gründe gibt es, dass es derzeit so gut läuft?
„Die Moral und Kondition sind vorhanden. Unsere Stärke ist, dass der eine für den anderen kämpft. Man sieht, dass vorne keiner allein glänzen will. Ob nun Schneider, Anikin, Schachtner und Mack, es gibt keinen Neid oder Missgunst. Sie haben schnell zueinandergefunden, da sie sich aus dem Jugendbereich schon kannten.“

 

Was auffällt ist, dass das ehemalige Sorgenkind, die Abwehr, nun sicherer steht.
„Das ist aus der Not geboren. Wir mussten einige Umstellungen machen. Onur Keskin und Michael Angermüller sind nach hinten gerückt. Unser Problem war aber, dass wir zu leichtsinnig waren. Wir wollen immer noch viele Sachen spielerisch lösen, die man nicht spielerisch lösen kann.“



Birgt die derzeitige Situation nicht die Gefahr, dass einige abheben könnten?

„Bis jetzt ist noch kein Überflieger dabei. Falls sich das ändern sollte, werde ich diesen ganz schnell wieder runter bringen. Ich glaube, es steckt noch ganz viel Potenzial in der Mannschaft.“

An welchen Bereichen muss man noch arbeiten?
„Irgendwo an der Cleverness. Dass man auch enge Spiele gewinnt. Sie müssen sehen, wo man ein Spiel beruhigen muss oder schneller macht. Und das ein oder andere Mal abgeklärter vor dem Tor sein. Am Ball und läuferisch sind sie schon sehr weit.

Kommen wir auf das Spiel am Sonntag, 15 Uhr, daheim gegen den FT Starnberg 09 (7.) zu sprechen. Eine Mannschaft, die zuletzt in Garching (5:3) bewiesen hat, dass sie dem Favoriten ein Bein stellen kann. Ist man daher vorgewarnt?

„Es ist sehr hilfreich, wenn man ein solches Ergebnis hat und die Mannschaft darauf vorbereiten kann. Wir haben in Miesbach gesehen, dass wir auch über 90 Minuten die bessere Mannschaft waren und erst in der letzten Minute das Tor gemacht haben und dies trotz der klaren Überlegenheit. Starnberg wird sich aufs Kontern beschränken und darin sein Glück suchen. Wir werden konzentriert spielen und wollen unseren Abstand auf den siebten Platz vergrößern.“ (ca)

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 21. Oktober 2011 um 13:26 Uhr
 
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