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Der FC Geisenfeld bleibt in der Kreisklasse 2 zu Hause weiter eine Macht. Der 3:0 (1:0)-Sieg gegen den TSV Hohenwart war bereits der dritte Erfolg auf heimischen Boden in Folge
Die Gastgeber hatten immer wieder Probleme, gegen gut nachsetzende Gäste im Mittelfeld den Ball zu behaupten, und leisteten sich zu viele leichte Ballverluste. Einer davon hätte fast zum 0:1 geführt, doch nach einem Missverständnis zwischen Torwart Benni Feil und Libero Markus Seeber streifte der Schuss aus 17 Metern die Latte. Weil Hohenwart zwar immer wieder gefährlich vor das Tor kam, aber größere Probleme in der eigenen Viererkette offenbarte, entwickelte sich ein Spiel mit vielen Torszenen. Dabei erwies sich einmal mehr Torwart Feil als echter Rückhalt, der durch hervorragendes Mitspielen mehrere Chancen zunichte machte, zudem hatte Jörg Wiedel Hohenwarts Goalgetter Kufer gut im Griff.
Geisenfeld wollte es zunächst zu schön machen und suchte zu wenig den Abschluss, so dass oft noch ein Abwehrbein dazwischen war. In der 24. Minute kam Filip Merckx zwanzig Meter vor dem Tor an den Ball, ließ sich bei seinem Weg in den Strafraum auch von mehreren Gegenspielern nicht bremsen und traf zum 1:0. Kurz darauf zögerte der aufgerückte Manndecker Christian Schmid bei freier Schussbahn zu lange und die Chance war dahin. Mit dem Pausenpfiff hätte dann Merckx fast nochmal zugeschlagen, als er unversehens freie Bahn hatte, in den Strafraum zog und knapp rechts vorbeizielte.
Nach dem Seitenwechsel drängte die Elf von Martin Distl mit Macht auf die Entscheidung, kam immer wieder mit schönen und dynamischen Kombinationen vor das Tor und hatte einige gute Chancen, die größte davon durch Daniel Gmeiner per Direktabnahme nach Flanke von Christian Duna. Auf der Gegenseite hätte sich die schlechte Chancenverwertung fast gerächt, als Hohenwart nach schnellem Angriff erneut die Latte traf und den Nachschuss über den Kasten setzte. In der 64. Minute startete Geisenfeld einen weiteren Angriff und der einschussbereite Ralf Günnewig wurde gefoult – klare Sache: Elfmeter. Der eigentlich vorgesehene Michal Gadek ließ Geburtstagskind Christian Duna den Vortritt und der verwandelte unhaltbar zum 2:0.
Zehn Minuten später spielte Hohenwart erfolglos auf Abseits, Ralf Günnewig stand ganz alleine vor dem Torwart der Gäste, umspielte ihn und wurde gefoult. Erneut gab es Elfmeter und obendrein die rote Karte für den Schlussmann – regeltechnisch korrekt, egal was man von so einer doppelten Bestrafung halten mag. Obwohl fast fünf Minuten vergingen, ehe Hohenwarts Ersatztorwart für einen Feldspieler in den Kasten kam, blieb Michal Gadek ganz cool und verwandelte sicher zum Endstand von 3:0. Man muss es Hohenwart hoch anrechnen, dass das Team bei diesem Spielstand und Verlauf bis zuletzt alles gab, auch Geisenfeld schaltete nicht zurück und verpasste bei einigen Kontersituationen ein weiteres Tor. Durch die erneut sehr gute Mannschaftsleistung hat sich der FC Geisenfeld den Sieg verdient, der aber zu deutlich ausfiel. Mit nunmehr vier Heimsiegen und drei Dreiern in Folge insgesamt setzt sich die Mannschaft so langsam im oberen Drittel fest.
Bericht: FC Geisenfeld |