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Der FC Geisenfeld setzt seinen guten Lauf in der Kreisklasse 2 fort. Gegen den FT Ringsee gewann die Heimelf mit 2:0.
Geisenfelds Trainer Martin Distl baute seine Elf taktisch und personell gegenüber der Niederlage letzte Woche ordentlich um. Michal Gadek, Jörg Wiedel und Christian Duna rückten in die Startformation, Kapitän Markus Seeber auf die Liberoposition, dafür gab André Brandt den klassischen Zehner hinter zwei Spitzen. Vielleicht lag es an den Umstellungen, auf jeden Fall gaben die Gastgeber diesmal von Beginn an ordentlich Gas und gewannen viel mehr Zweikämpfe im Mittelfeld gegen einen Gast aus Ringsee, der schwer ins Spiel fand und es hauptsächlich mit langen Bällen probierte. In der 15. Minute schien die Führung für Geisenfeld fällig.
Mike Luja wurde steil geschickt, spielte quer zum freistehenden Christian Duna, doch der traf den Ball nicht. Kurz darauf ließ der sehr unsichere Gästetorwart einen Freistoß von Brandt durchrutschen, der dann nur knapp das Tor verfehlte. In der 32. Minute brachte Ralf Günnewig einen Eckball nach innen, der Torwart konnte das Leder im Fünfmeterraum nicht kontrollieren und es landete zum 1:0 im Tor. In der 39. Minute verhängte der Schiedsrichter einen Freistoß in halbrechter Position, 20 Meter vor dem Tor. Wie schon gegen Vohburg in ähnlicher Position ließ Spezialist Brandt Jörg Wiedel den Vortritt und wieder traf dieser lehrbuchreif über die Mauer ins Eck – 2:0. Kurz darauf wurde es kurios: Brandt brachte einen Freistoß nach innen, Luja bugsierte den Ball ins Tor, doch der im Tor stehende Michal Gadek schlug ihn wieder heraus. Der Schiedsrichter konnte dadurch nicht beurteilen, ob der Ball schon hinter der Linie war (er war es ganz deutlich) und gab den Treffer nicht.
Nach dem Seitenwechsel schalteten die Gastgeber einen Gang zurück, doch die alles in allem recht harmlosen Gäste konnten daraus kein Kapital schlagen und brachten mit ihren langen Bällen und wenigen Schüssen weder die FC-Abwehr noch Torwart Feil in Verlegenheit. In der Schlussphase nahm die Partie noch einmal Fahrt auf und Geisenfeld hatte mehr als genug Chancen, um den Sack endgültig zu zu machen. Alleine Daniel Gmeiner scheiterte zweimal nach tollen Sololäufen im eins gegen eins am Torwart und auch Tomaschek, Maier und Luja hatten kein Glück. Da Ringsee bei seiner einzigen Großchance mit einem Gewaltschuss nur den Pfosten traf, reichte es aber auch so zum hochverdienten Heimsieg der stark verbesserten Geisenfelder gegen eine allerdings besonders in der Abwehr schwache Gästemannschaft.
Bericht: FC Geisenfeld
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